Phytotherapie

So nennt man die Behandlung mit chinesischen und westlichen Kräutern in Form von Pulver, Granulaten, Abkochungen (Dekokte), Tee, Pillen, Tinkturen oder auch äußerlich in Form von Salben, Cremes, Mundspülungen etc. In der chinesischen Arzneitherapie werden außer Kräutern auch Mineralien und selten auch Produkte tierischen Ursprungs eingesetzt.
Chinesische Arzneimittel aus speziell TCM-zertifizierten Apotheken sind hinsichtlich Schadstoffen, wie Schwermetallen, Pestiziden, Herbiziden, Insektiziden, Aflatoxinen (Schimmelpilzgift), Schimmelpilzen und Bakterien in Speziallaboren untersucht.
Nach Diagnosestellung kann ich für Sie individuelle Rezepturen erstellen, die besonders bei chonischen Leiden sehr hilfreich sein können. Aber auch bei manchen akuten Geschehen, wie z. B. bei akuten Infekten oder nach Chemotherapie oder Bestrahlung.
Auch westliche Kräuter können nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt werden, wobei Temperaturverhalten und Geschmack, sowie Wirkort und-richtung der Kräuter eine wichtige Rolle spielen. In unserem Kulturkreis hatten u. a. Dioskurides und Hildegard von Bingen diese Prinzipien ebenfalls erkannt.
In China macht die Phytotherapie ca. 30-40% der „Fünf Säulen der Chinesischen Medizin“ aus, ist also dort wesentlich wichtiger als Akupunktur.