Gua Sha

In der asiatischen Volksmedzin ist Gua Sha weit verbreitet.
Beim Gua Sha wird durch sanftes Schaben mittels eines Gegenstandes mit abgerundeten Kanten, z. B. eines chinesischen Suppenlöffels, das unter der Haut befindliche Gewebe so stimuliert, dass nicht nur eine Rötung auftritt, sondern auch eine Art „Ausschlag“ auftritt. Dabei zeigen sich kleinste Einblutungen in die Haut (Petechien) und eine leicht papulöse Erhabenheit.
Letztere bezeichnet der Begriff „Gua Sha“: „das, was das Wasser zurücklässt, wenn es zurückfließt“ oder „hirsekornartiger Ausschlag“.
Beide Erscheinungen verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen komplett.
Pathogene, also krankmachende Faktoren sollen auf diese Weise ausgeleitet werden.
In meiner Praxis verwende ich zum Schaben speziell dafür aus Horn gefertigte Schaber, aber auch profane Dosendeckel sind sehr gut geeignet.
Gua Sha wird eingesetzt bei (beginnenden) Infektionskrankheiten, Allergien und chronischen Schmerzen.